Februar 2018
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"Oft ist's der eigne Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen." (Helena)

William Shakespeare
(23.04.1564 - 23.04.1616)

Aktuelle Informationen

Bitte beachten Sie die neuen Kontaktdaten der Kontaktstelle! Ab sofort erreichen Sie uns unter Telefon: 03831 252 660 bzw. Fax: 03831 252 52 661.

 

Selbsthilfe-Kontaktcafé für junge Leute 

„Gemeinsam gegen einsam“ - dieses Motto hat sich das neue Kontaktcafé „Tangente“ für junge Leute von ca. 18 bis 35 Jahren auf die Fahne geschrieben. Trotz unterschiedlicher Problemlagen oder Lebenssituationen können gemeinsame Berührungspunkte des Lebens gefunden werden, die mit Teilnehmern der gleichen Altersgruppe besprochen werden. So erklärt sich auch der Name für das Café, denn geometrisch betrachtet, ist eine Tangente eine Gerade, die eine Kurve in einem bestimmten Punkt berührt. Dieser monatlich stattfindende Treff richtet sich an junge Frauen und Männer, die etwas in ihrem Leben ändern möchten, eine schwierige Situation zu bewältigen haben und Unterstützung suchen.

 Neben Gesprächsrunden sollen gemeinsame Unternehmungen wie z. B. Ausflüge, Kinobesuche, Kochabende oder sportliche Aktivitäten das Angebot bereichern, um so auch der Isolation entgegen zu wirken und die Freizeit zu gestalten. Gern können auch eigene Ideen beigetragen werden.

Die gemeinsamen Treffen finden jeden ersten Dienstag im Monat um 17.00 Uhr im Speicher am Katharinenberg 35 statt. Interessenten melden sich bitte für weitere Informationen in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Mönchstraße 17, telefonisch unter 03831 252 660 oder per E-Mail: kiss@stralsund.de.

Stammtisch für Menschen mit Hörschädigung und Tinnitus (HuT)

Zur Gruppe der hörgeschädigten Menschen zählen Gehörlose, Ertaubte und Schwerhörige. Personen, die noch ein gewisses Hörvermögen haben, können mit entsprechenden Hilfsmitteln an sprachlicher Kommunikation teilnehmen. Dieses ist für die Bewältigung des Alltags sowie für die Lebensqualität von großer Bedeutung. Der Begriff Tinnitus bezeichnet ein Symptom, bei dem der Betroffene Geräusche empfindet, denen keine äußeren Schallquellen zugeordnet werden können. Ein lautes Pfeifen oder ein dumpfes Rauschen verursachen starke Beeinträchtigungen. 

Die Umwelt der Betroffenen wird immer leiser und es fällt schwer den gewohnten Gesprächen mit anderen Menschen zu folgen. Die Hörgeschädigten empfinden es oft als sehr unangenehm, wenn sie zum wiederholten Male etwas nicht richtig verstanden haben. 

Um mit dieser Herausforderung nicht allein bleiben zu müssen, gründet sich in Stralsund ein Stammtisch für Hörgeschädigte und an Tinnitus erkrankte Menschen. In einer lockeren Atmosphäre können eigene Erfahrungen ausgetauscht und Kommunikationsschwierigkeiten gemeinsam überwunden werden. Des Weiteren können die Teilnehmer Informationen über den Umgang mit technischen Hilfsmitteln erhalten und sich gegenseitig Unterstützung bei den notwendigen behördlichen Angelegenheiten bieten. Unter Gleichbetroffenen fällt es oft leichter Probleme anzusprechen und Verständnis füreinander zu erfahren. 

Wer sich angesprochen fühlt und gern mitmachen möchte, meldet sich in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in der Mönchstraße 17, telefonisch unter 03831 252 660 bzw. per E-Mail: kiss@stralsund.de.

Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe

„Seelische Gesundheit“ in Barth 

Die Bedeutung der Pflege und Erhaltung der seelischen Gesundheit wird oft unterschätzt. Negative Stimmungen und Gefühle stellen Anzeichen einer Überforderung dar und darum ist der Umgang mit Konflikten und Belastungen eine ganz wichtige Aufgabe der „Seelenpflege“. Über das seelische Wohlbefinden entscheidet die Art und Weise, wie ein Mensch mit seinen Empfindungen für sich und mit seiner Umwelt umgeht. 

Aufgeschlossen sein für Neues, dem Leben neue Impulse geben, Freundschaften pflegen und soziales Engagement können Wege zum Wohlbefinden sein. Das Gefühl der Zugehörigkeit ist für den Einzelnen enorm wichtig und kann z. B. auch durch die Mitwirkung in einer Selbsthilfegruppe mit Gleichgesinnten entstehen. Denn hier gibt es im geschützten Raum neben gegenseitiger Unterstützung und Verständnis auch Hilfe beim Finden neuer Perspektiven und Lösungen. 

Wer sich angesprochen fühlt und sich gern mit Menschen treffen möchte, denen das Thema „Seelische Gesundheit“ am Herzen liegt, kann sich einer neugegründeten Selbsthilfegruppe in Barth anschließen. Ab Dezember 2017 sollen regelmäßig Gruppentreffen vierzehntägig am Freitag  stattfinden, bei denen neben Gesprächsrunden auch die Wissenserweiterung durch Besuche von Veranstaltungen und Vorträgen - gern auch im kulturell-künstlerischen Bereich - oder Spaziergänge in der Natur auf dem Programm stehen. 

Interessierte können sich in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in Stralsund, Mönchstraße 17, unter Telefon 03831 252 660 bzw. E-Mail: kiss@stralsund.de anmelden. Hier erhalten Sie auch weitere Informationen

Fibromyalgie Stralsund 

Der Begriff „Fibromyalgie“ bedeutet wörtlich übersetzt „Faser-Muskel-Schmerz“. Typisch sind Schmerzen in verschiedene Körperregionen, außerdem Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrations- und Schlafprobleme. Aber auch wenn die Schmerzen in den Muskeln empfunden werden, stellt das Fibromyalgie-Syndrom keine Erkrankung der Muskeln und Gelenke dar und kann sich von Patient zu Patient ganz unterschiedlich äußern. Da diese Beschwerden zudem auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten, ist eine Fibromyalgie schwer zu diagnostizieren.

Inzwischen weiß man, dass auch sozialer Stress und frühere reale Schmerzerfahrungen eine Rolle in der Schmerzentstehung spielen können. Fibromyalgie-Patienten leiden zudem sehr häufig zusätzlich an psychischen Erkrankungen wie einer Angststörung oder Depression. Hier kann neben der ärztlichen Behandlung eine Selbsthilfegruppe hilfreich zur Seite stehen, da der Austausch mit Gleichbetroffenen Unterstützung und Entlastung bieten kann.

Eine neue Selbsthilfegruppe Fibromyalgie ist in Stralsund gegründet worden. Interessierte können sich bei der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in Stralsund, Mönchstraße 17, Tel. 03831 252 660 oder E-Mail kiss@stralsund.de.melden.

Link zur Fibromyalgie-Homepage

 

Selbsthilfegruppe für alleinerziehende Mütter und Väter

Die Belastung für Alleinerziehende ist hoch, denn Erziehung, Haushalt und oft der Beruf müssen von ihnen – oft verbunden mit Stress - bewältigt werden. Hinzu kommen die drohende soziale Isolation und Selbstvorwürfe, selbst schuld an der eigenen Situation zu sein. Dazu tragen nicht zuletzt häufiges Alleinsein mit dem Kind, das Gefühl, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein und keine Zeit für sich selbst zu haben sowie finanzielle Sorgen bei.

Gemeinsam mit anderen Menschen, die eine ähnliche Situation erleben, bietet eine Selbsthilfegruppe Raum und Möglichkeit, sich auszutauschen und über Aktuelles zu informieren. Hier findet man die geeigneten Gesprächspartner, um auch mal mit jemandem über sich selbst, die Entwicklung des Kindes oder Fragen der Erziehung zu sprechen, kann Stärke gewinnen, Wege der Verarbeitung entdecken und Schritte in eine positive Zukunft wagen.

In Stralsund soll demnächst eine Selbsthilfegruppe für alleinerziehende Mütter und Väter ins Leben gerufen werden. Wer sich angesprochen fühlt und gern andere Ein-Eltern-Familien kennen lernen und miteinander die Freizeit gestalten möchte, kann sich in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Mönchstraße 17, unter Tel. 03831 252 660 bzw. E-Mail: kiss@stralsund.de melden.

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Aktionswoche Barrierefrei in der Hansestadt Stralsund  

Um auf die Situation von behinderten Menschen in der Hansestadt Stralsund aufmerksam zu machen, wurde vom 4.- 7. September 2017 in Stralsund eine Aktionswoche zum Thema „Barrierefreiheit“ mit verschiedenen Aktionen und Angeboten für interessierte Bürger veranstaltet. 

Ziel sollte es sein, sich für ein Leben ohne Barrieren stark zu machen, Menschen dafür zu interessieren und zu sensibilisieren sowie Anregungen und weitere Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen im Stadtgebiet Stralsund zu erreichen. Dafür wurde von dem „Aktionsbündnis Barrierefrei“, bestehend aus Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS), reha team ostseeküste, Behindertenverband, Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e. V., Hansestadt Stralsund und Landkreis Vorpommern-Rügen ein reichhaltiges Programm zusammen gestellt: 

Bei einer Sternenfahrt mit Menschen mit und ohne Behinderung wurden am Montag, den 04.09.2017 z. B. die Bedingungen im Nahverkehr und beim Besuch von Einrichtungen unter die Lupe genommen. Am 05.09. erlebten Stralsunder Schüler Hadicap-Sportarten und weitere Aktionen. Am 06.09. brachten zertifizierte Stadtführer behinderten Menschen die schöne Hansestadt Stralsund näher. Dass „Musik verbindet“, zeigte sich dann nachmittags u.a. bei Trommelworkshop und Rollstuhl-Zumba im Bürgergarten.

Höhepunkt war der Abschlusstag am 07.09.2017, bei dem viele Akteure und Aussteller auf dem Alten Markt das Thema „Barrierefreiheit“ in den Blick der Öffentlichkeit rückten. Gleichzeitig fand im Rathaus eine Veranstaltung statt, bei der die Ergebnisse der Sternenfahrt präsentiert wurden und Prof. Dr. med. Harald Freyberger die Entwicklungen der Erwachsenenpsychiatrie beleuchtete. 

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Selbstbetroffen, selbstwirksam und "ein Segen"

Mehr als 150 Selbsthilfeaktive und Fachkräfte der Selbsthilfeunterstützung aus ganz Deutschland diskutierten vom 21. bis 23. Juni 2017 in Konstanz über die Rolle der gemeinschaftlichen Selbsthilfe im Gesundheitswesen: zwischen Betroffenenkompetenz und Professionalisierung, zwischen Autonomie, Leistungsdruck und Qualitätsanforderungen. „Wo bleibt der Mensch?“ lautete das Motto der 39. Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG).

In seinem Eröffnungsvortrag ermutigte David Klemperer, Professor für Sozialmedizin und Public Health an der Technischen Hochschule Regensburg, die Akteure in der Selbsthilfe, sich stärker politisch einzumischen. Um mehr Patientenorientierung im Gesundheitssystem zu erreichen, sei eine kritische Gesundheitskompetenz notwendig, die auf soziale und politische Veränderungen ziele, betonte er. Als „Experten in eigener Sache“ könnten Selbsthilfeaktive „der Politik noch viel stärker Impulse geben“, auf eine bessere Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten drängen und sich für partizipative Entscheidungsfindungen einsetzen.

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„Gesundheit geht durch den Darm“

Die Ärztekammer M-V, die AOK Nordost, das Institut für Anatomie der Universitätsmedizin Rostock und der Landkreis Vorpommern-Rügen veranstalteten eine gemeinsame Aufklärungsaktion, um mehr Menschen für die Darmkrebsvorsorge zu motivieren und ihnen die Angst vor der Vorsorgeuntersuchung zu nehmen. Unter dem Motto „Gesundheit geht durch den Darm“ machte das größte Darmmodell Europas am 4. Juli Station auf dem Alten Markt in Stralsund. Am Beispiel des riesigen, begehbaren Modells der Felix-Burda-Stiftung informierten medizinische Experten alle Interessierten über den allgemeinen Aufbau des Hochleistungsorgans, die unbegründete Angst vor einer Darmspiegelung oder die Gründe für die Entstehung dieser Krebsform. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und Antworten auf ihre Fragen zu erhalten. Auch die KISS war mit einem Infostand vor Ort.

Zeitgleich informierte die AOK Nordost in ihrer aktuellen Aufklärungskampagne für Männergesundheit unter dem Motto „#hosenrunter“ zudem über weitere gesetzliche Vorsorgeuntersuchungen. Jimmy Hartwig, Ex-Fußballprofi und AOK-Gesundheitsbotschafter stand engagiert allen Besuchern Rede und Antwort.

 

 

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Innenansicht des Darmmodells

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Stomaträger - Leben mit einem Beutel am Bauch 

Das Stoma ist in unserer Gesellschaft noch immer eine tabuisierte Behinderung. Fast 130.000 Menschen leben alleine in Deutschland mit einem Stoma. Einen „künstlichen Ausgang“ zu bekommen ist immer ein großer Einschnitt, denn es ändert sich nicht nur die Art, wie man auf die Toilette geht. Viele Betroffene fürchten eine komplette Änderung ihres bisherigen Lebens und so können zu den körperlichen auch psychische Belastungen hinzukommen. Letztendlich bedeutet ein Stoma jedoch nur ganz wenige Einschränkungen im Alltag eines Stomaträgers, und er kann trotzdem voll im Leben mit Familie, Beruf, Sport und Hobbys stehen.

Immer wieder treten aber Fragen auf zum Umgang mit dem Stoma und seiner Versorgung, zur Ernährung, zu Hilfsmitteln, Fachleuten usw. auf. In einer Selbsthilfegruppe können Betroffene sich hierzu austauschen, gegenseitig ermutigen und unterstützen.

Die Stralsunder Selbsthilfegruppe der Stomaträger trifft sich jeweils am letzten Mittwoch im Monat um 14:00 Uhr in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Mönchstraße 17. Das nächste Treffen findet am 25.01.2017 statt. Neue Mitstreiter, Betroffene und Angehörige sind jederzeit herzlich willkommen.

Kontaktaufnahme unter Tel.: 03831 252 660 bzw. Mail: kiss@stralsund.de.

„Handicapkids" - Stammtisch für Eltern von Kindern mit Behinderung

Eltern haben es oft schwer, die Mehrfachbelastung durch Familie und Beruf in den Griff zu bekommen. Auf Eltern von Kindern mit Behinderungen trifft das ganz besonders zu. Bleibt auch noch die Bestätigung durch die Umwelt aus, kann die Verunsicherung steigen. Hat man alles richtig gemacht? Schaff ich das auf Dauer überhaupt? Dann ist professionelle Hilfe nötig, die aber erst einmal gefunden und "richtig" benutzt werden muss.

Unzureichende Betreuungsmöglichkeiten stellen immer eine der größten Herausforderungen dar, führen sie doch häufig dazu, das die betreuenden Familienangehörigen ihren Beruf ganz oder teilweise aufgeben müssen. Das ist ein harter Einschnitt, insbesondere für Alleinerziehende.

Nicht selten kommt es bei einer Vielzahl von diesen Eltern zu Überforderung und Schuldgefühlen, weil Ansprechpartner oder der Austausch mit gleichbetroffenen Eltern fehlen. Diese Möglichkeit möchte nun der neue Elternstammtisch für Eltern mit Handicapkids schaffen. Ob Schwerbehindertenausweis, Pflegestufe, Hilfsmittelversorgung, Frühförderung oder andere Themen, hier können sich die Eltern informieren und eine Lobby für ihre chronisch kranken oder gehandicapten Kinder schaffen, denn eine Gruppe kann mehr erreichen als ein Einzelner.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und sich gern im Elternstammtisch einbringen möchten, nehmen Sie für weitere Informationen Kontakt mit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in der Mönchstraße 17, unter Tel. 03831 252 660 oder E-Mail: kiss@stralsund.de auf. Hier hilft man Ihnen gerne weiter.

Leben mit Polyneuropathie - Neue Selbsthilfegruppe im Aufbau

Polyneuropathien sind Erkrankungen des peripheren Nervensystems (außerhalb von Gehirn und Rückenmark befindlicher Nerven). Die Erkrankung äußert sich vor allem in schmerzhaften Missempfindungen und Gefühlsstörungen der Gliedmaßen sowie Muskelschwäche mit zunehmender Beeinträchtigung der Mobilität und Koordination. Die Polyneuropathien sind Folgen anderer Grunderkrankungen, deren genaue Zuordnung für die Behandlung außerordentlich wichtig. Zu den häufigsten Ursachen zählen Diabetes mellitus und Alkoholmissbrauch, daneben auch Erkrankungen des Immunsystems, Vitaminmangel, Nieren-, Leber- und Krebserkrankungen, Nebenwirkungen von Medikamenten sowie Chemotherapie.

Die diabetische Polyneuropathie ist die häufigste Form der Erkrankung. Etwa die Hälfte aller Diabetiker leiden irgendwann unter dieser Nervenschädigung, wobei sowohl Typ-1- als auch Typ-2-Diabetiker betroffen sein können. Durch das dabei auftretende verminderte Schmerzempfinden bleiben Verletzungen an den Füßen häufig lange unbemerkt und schlecht heilende Wunden können entstehen, meist begünstigt durch die gleichzeitig bestehenden Durchblutungsstörungen.

In der Selbsthilfegruppe Polyneuropathie, die sich in Stralsund im Aufbau befindet, können Betroffene sich über die alltäglichen Begleiterscheinungen und Informationen austauschen, nach möglichen Bewältigungsformen suchen und neue soziale Kontakte finden. Die Mitglieder geben sich gegenseitig Unterstützung und Halt und bringen sich mit ihren Erfahrungen in das Gruppenleben ein. Wer sich angesprochen fühlt und gemeinsam mit anderen Betroffenen etwas gegen die Krankheit tun möchte, kann in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen in der Mönchstraße 17, unter Tel. 03831 252 660 oder per Mail unter kiss@stralsund.de weitere Auskünfte erhalten.