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"Oft ist's der eigne Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen." (Helena)

William Shakespeare
(23.04.1564 - 23.04.1616)

Aktuelle Informationen

Bitte beachten Sie die neuen Kontaktdaten der Kontaktstelle! Ab sofort erreichen Sie uns unter Telefon: 03831 252 660 bzw. Fax: 03831 252 52 661.

 

Selbsthilfe-Kontaktcafé für junge Leute 

„Gemeinsam gegen einsam“ - dieses Motto hat sich das neue Kontaktcafé „Tangente“ für junge Leute von ca. 18 bis 35 Jahren auf die Fahne geschrieben. Trotz unterschiedlicher Problemlagen oder Lebenssituationen können gemeinsame Berührungspunkte des Lebens gefunden werden, die mit Teilnehmern der gleichen Altersgruppe besprochen werden. So erklärt sich auch der Name für das Café, denn geometrisch betrachtet, ist eine Tangente eine Gerade, die eine Kurve in einem bestimmten Punkt berührt. Dieser monatlich stattfindende Treff richtet sich an junge Frauen und Männer, die etwas in ihrem Leben ändern möchten, eine schwierige Situation zu bewältigen haben und Unterstützung suchen.

 Neben Gesprächsrunden sollen gemeinsame Unternehmungen wie z. B. Ausflüge, Kinobesuche, Kochabende oder sportliche Aktivitäten das Angebot bereichern, um so auch der Isolation entgegen zu wirken und die Freizeit zu gestalten. Gern können auch eigene Ideen beigetragen werden.

Die gemeinsamen Treffen finden jeden ersten Dienstag im Monat um 17.00 Uhr im Speicher am Katharinenberg 35 statt. Interessenten melden sich bitte für weitere Informationen in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Mönchstraße 17, telefonisch unter 03831 252 660 oder per E-Mail: kiss@stralsund.de.

Stammtisch für Menschen mit Hörschädigung und Tinnitus (HuT)

Zur Gruppe der hörgeschädigten Menschen zählen Gehörlose, Ertaubte und Schwerhörige. Personen, die noch ein gewisses Hörvermögen haben, können mit entsprechenden Hilfsmitteln an sprachlicher Kommunikation teilnehmen. Dieses ist für die Bewältigung des Alltags sowie für die Lebensqualität von großer Bedeutung. Der Begriff Tinnitus bezeichnet ein Symptom, bei dem der Betroffene Geräusche empfindet, denen keine äußeren Schallquellen zugeordnet werden können. Ein lautes Pfeifen oder ein dumpfes Rauschen verursachen starke Beeinträchtigungen. 

Die Umwelt der Betroffenen wird immer leiser und es fällt schwer den gewohnten Gesprächen mit anderen Menschen zu folgen. Die Hörgeschädigten empfinden es oft als sehr unangenehm, wenn sie zum wiederholten Male etwas nicht richtig verstanden haben. 

Um mit dieser Herausforderung nicht allein bleiben zu müssen, gründet sich in Stralsund ein Stammtisch für Hörgeschädigte und an Tinnitus erkrankte Menschen. In einer lockeren Atmosphäre können eigene Erfahrungen ausgetauscht und Kommunikationsschwierigkeiten gemeinsam überwunden werden. Des Weiteren können die Teilnehmer Informationen über den Umgang mit technischen Hilfsmitteln erhalten und sich gegenseitig Unterstützung bei den notwendigen behördlichen Angelegenheiten bieten. Unter Gleichbetroffenen fällt es oft leichter Probleme anzusprechen und Verständnis füreinander zu erfahren. 

Wer sich angesprochen fühlt und gern mitmachen möchte, meldet sich in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in der Mönchstraße 17, telefonisch unter 03831 252 660 bzw. per E-Mail: kiss@stralsund.de.

Gründung einer neuen Selbsthilfegruppe

„Seelische Gesundheit“ in Barth 

Die Bedeutung der Pflege und Erhaltung der seelischen Gesundheit wird oft unterschätzt. Negative Stimmungen und Gefühle stellen Anzeichen einer Überforderung dar und darum ist der Umgang mit Konflikten und Belastungen eine ganz wichtige Aufgabe der „Seelenpflege“. Über das seelische Wohlbefinden entscheidet die Art und Weise, wie ein Mensch mit seinen Empfindungen für sich und mit seiner Umwelt umgeht. 

Aufgeschlossen sein für Neues, dem Leben neue Impulse geben, Freundschaften pflegen und soziales Engagement können Wege zum Wohlbefinden sein. Das Gefühl der Zugehörigkeit ist für den Einzelnen enorm wichtig und kann z. B. auch durch die Mitwirkung in einer Selbsthilfegruppe mit Gleichgesinnten entstehen. Denn hier gibt es im geschützten Raum neben gegenseitiger Unterstützung und Verständnis auch Hilfe beim Finden neuer Perspektiven und Lösungen. 

Wer sich angesprochen fühlt und sich gern mit Menschen treffen möchte, denen das Thema „Seelische Gesundheit“ am Herzen liegt, kann sich einer neugegründeten Selbsthilfegruppe in Barth anschließen. Ab Dezember 2017 sollen regelmäßig Gruppentreffen vierzehntägig am Freitag  stattfinden, bei denen neben Gesprächsrunden auch die Wissenserweiterung durch Besuche von Veranstaltungen und Vorträgen - gern auch im kulturell-künstlerischen Bereich - oder Spaziergänge in der Natur auf dem Programm stehen. 

Interessierte können sich in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in Stralsund, Mönchstraße 17, unter Telefon 03831 252 660 bzw. E-Mail: kiss@stralsund.de anmelden. Hier erhalten Sie auch weitere Informationen

Selbsthilfegruppe für alleinerziehende Mütter und Väter

Die Belastung für Alleinerziehende ist hoch, denn Erziehung, Haushalt und oft der Beruf müssen von ihnen – oft verbunden mit Stress - bewältigt werden. Hinzu kommen die drohende soziale Isolation und Selbstvorwürfe, selbst schuld an der eigenen Situation zu sein. Dazu tragen nicht zuletzt häufiges Alleinsein mit dem Kind, das Gefühl, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein und keine Zeit für sich selbst zu haben sowie finanzielle Sorgen bei.

Gemeinsam mit anderen Menschen, die eine ähnliche Situation erleben, bietet eine Selbsthilfegruppe Raum und Möglichkeit, sich auszutauschen und über Aktuelles zu informieren. Hier findet man die geeigneten Gesprächspartner, um auch mal mit jemandem über sich selbst, die Entwicklung des Kindes oder Fragen der Erziehung zu sprechen, kann Stärke gewinnen, Wege der Verarbeitung entdecken und Schritte in eine positive Zukunft wagen.

In Stralsund soll demnächst eine Selbsthilfegruppe für alleinerziehende Mütter und Väter ins Leben gerufen werden. Wer sich angesprochen fühlt und gern andere Ein-Eltern-Familien kennen lernen und miteinander die Freizeit gestalten möchte, kann sich in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Mönchstraße 17, unter Tel. 03831 252 660 bzw. E-Mail: kiss@stralsund.de melden.

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Stomaträger - Leben mit einem Beutel am Bauch 

Das Stoma ist in unserer Gesellschaft noch immer eine tabuisierte Behinderung. Fast 130.000 Menschen leben alleine in Deutschland mit einem Stoma. Einen „künstlichen Ausgang“ zu bekommen ist immer ein großer Einschnitt, denn es ändert sich nicht nur die Art, wie man auf die Toilette geht. Viele Betroffene fürchten eine komplette Änderung ihres bisherigen Lebens und so können zu den körperlichen auch psychische Belastungen hinzukommen. Letztendlich bedeutet ein Stoma jedoch nur ganz wenige Einschränkungen im Alltag eines Stomaträgers, und er kann trotzdem voll im Leben mit Familie, Beruf, Sport und Hobbys stehen.

Immer wieder treten aber Fragen auf zum Umgang mit dem Stoma und seiner Versorgung, zur Ernährung, zu Hilfsmitteln, Fachleuten usw. auf. In einer Selbsthilfegruppe können Betroffene sich hierzu austauschen, gegenseitig ermutigen und unterstützen.

Die Stralsunder Selbsthilfegruppe der Stomaträger trifft sich jeweils am letzten Mittwoch im Monat um 14:00 Uhr in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Mönchstraße 17. Das nächste Treffen findet am 25.01.2017 statt. Neue Mitstreiter, Betroffene und Angehörige sind jederzeit herzlich willkommen.

Kontaktaufnahme unter Tel.: 03831 252 660 bzw. Mail: kiss@stralsund.de.

„Handicapkids" - Stammtisch für Eltern von Kindern mit Behinderung

Eltern haben es oft schwer, die Mehrfachbelastung durch Familie und Beruf in den Griff zu bekommen. Auf Eltern von Kindern mit Behinderungen trifft das ganz besonders zu. Bleibt auch noch die Bestätigung durch die Umwelt aus, kann die Verunsicherung steigen. Hat man alles richtig gemacht? Schaff ich das auf Dauer überhaupt? Dann ist professionelle Hilfe nötig, die aber erst einmal gefunden und "richtig" benutzt werden muss.

Unzureichende Betreuungsmöglichkeiten stellen immer eine der größten Herausforderungen dar, führen sie doch häufig dazu, das die betreuenden Familienangehörigen ihren Beruf ganz oder teilweise aufgeben müssen. Das ist ein harter Einschnitt, insbesondere für Alleinerziehende.

Nicht selten kommt es bei einer Vielzahl von diesen Eltern zu Überforderung und Schuldgefühlen, weil Ansprechpartner oder der Austausch mit gleichbetroffenen Eltern fehlen. Diese Möglichkeit möchte nun der neue Elternstammtisch für Eltern mit Handicapkids schaffen. Ob Schwerbehindertenausweis, Pflegestufe, Hilfsmittelversorgung, Frühförderung oder andere Themen, hier können sich die Eltern informieren und eine Lobby für ihre chronisch kranken oder gehandicapten Kinder schaffen, denn eine Gruppe kann mehr erreichen als ein Einzelner.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und sich gern im Elternstammtisch einbringen möchten, nehmen Sie für weitere Informationen Kontakt mit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in der Mönchstraße 17, unter Tel. 03831 252 660 oder E-Mail: kiss@stralsund.de auf. Hier hilft man Ihnen gerne weiter.