Februar 2018
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"Oft ist's der eigne Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen." (Helena)

William Shakespeare
(23.04.1564 - 23.04.1616)

Junge Selbsthilfe

Die klassische Selbsthilfegruppe gibt es nicht. Menschen finden sich zu einer Vielzahl von Themen mit anderen Betroffenen zusammen, und sie tun das auf ganz unterschiedliche Art und Weise. In Selbsthilfegruppen findet Informations- und Erfahrungsaustausch statt. Die Beteiligten helfen sich gegenseitig und sie leisten Hilfe für Außenstehende. Es geht ihnen um Gruppengemeinschaft und Geselligkeit, um Wissenserwerb und gemeinsames Lernen, um Kooperation mit Versorgungseinrichtungen, Öffentlichkeitsarbeit sowie um soziale Kontakte.

 

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Neu in Stralsund - Selbsthilfe-Kontaktcafé für junge Leute

 „Gemeinsam gegen einsam“ - dieses Motto hat sich das neue Kontaktcafé „Tangente“ für junge Leute von ca. 18 bis 35 Jahren auf die Fahne geschrieben. Trotz unterschiedlicher Problemlagen oder Lebenssituationen können gemeinsame Berührungspunkte des Lebens gefunden werden, die mit Teilnehmern der gleichen Altersgruppe besprochen werden. So erklärt sich auch der Name für das Café, denn geometrisch betrachtet, ist eine Tangente eine Gerade, die eine Kurve in einem bestimmten Punkt berührt. Dieser monatlich stattfindende Treff richtet sich an junge Frauen und Männer, die etwas in ihrem Leben ändern möchten, eine schwierige Situation zu bewältigen haben und Unterstützung suchen.

 Neben Gesprächsrunden sollen gemeinsame Unternehmungen wie z. B. Ausflüge, Kinobesuche, Kochabende oder sportliche Aktivitäten das Angebot bereichern, um so auch der Isolation entgegen zu wirken und die Freizeit zu gestalten. Gern können auch eigene Ideen beigetragen werden.

Interessenten melden sich bitte für Anmeldungen und weitere Informationen in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Mönchstraße 17, telefonisch unter 03831 252 660 oder per E-Mail: kiss@stralsund.de.

 

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Neue Suchtpräventions-App für Jugendliche

Nun steht die brandneue blu:app der Suchtpräventionsarbeit blu:prevent des Blauen Kreuzes in Deutschland zum kostenlosen Download (für iOS und Android) bei Google Play und im App Store zur Verfügung. Die neue App hat das Ziel, Jugendliche in ihrer Lebens- und Kommunikationswelt zu erreichen und für Themen rund um Sucht zu sensibilisieren. Auf drei Dinge, die für Jugendliche sehr wichtig sind, wurde dabei maßgeblich geachtet: Selbstwirksamkeit, Anonymität und Unterhaltung. Daher reicht die Bandbreite von sehr niederschwelligen und einfach verständlichen Informationen/Inhalten bis hin zu konkreten Beratungsangeboten. Ein Chat-Angebot ist für 2017 geplant.

Die App ist so aufgebaut, dass sie permanent aufgefrischt und upgedatet werden kann. Über die Monate wird sie neue Tools/Features (Inhalte/Funktionen) bekommen und für weitere Projekte erweiterbar sein. Auch wird sie zweisprachig entwickelt, damit sowohl deutsche Jugendliche als auch Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie das internationale Publikum erreicht werden können. Über die App wird der Nutzer außerdem auf die unterschiedlichen Angebote des Blauen Kreuzes und insbesondere von blu:prevent aufmerksam gemacht. Finanziell wurde die Entwicklung der App von der DAK-Gesundheit im großen Rahmen unterstützt.

http://bluprevent.de/ 

Junge Selbsthilfeaktive fordern mehr Dialog auf Augenhöhe

 Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Gemeinsamen Erklärung „Junge Selbsthilfe – Sowieso!“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Teilnehmenden des Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2016 haben eine Gemeinsame Erklärung entwickelt, in der sie ihre Wünsche und Vorstellungen für die gemeinschaftliche Selbsthilfe formulieren. Sie rufen auf zu einem Dialog auf Augenhöhe zwischen jungen und älteren Selbsthilfeaktiven und fordern mehr Mitsprachemöglichkeiten in Selbsthilfeverbänden: „Junge Menschen wollen sich ausprobieren, sich selbst vertreten und ihre eigenen Wege in der Selbsthilfe finden“, heißt es darin.

Die Gemeinsame Erklärung „Junge Selbsthilfe – Sowieso!“ wurde heute offiziell veröffentlicht. Zugleich wurde auf www.nakos.de eine Unterschriftenaktion gestartet, an der sich alle beteiligen können, die die Anliegen junger Menschen in der gemeinschaftlichen Selbsthilfe unterstützen möchten.

Die Pressemitteilung zur Gemeinsamen Erklärung finden Sie unter folgendem Link:
https://www.nakos.de/themen/junge-selbsthilfe/bundestreffen-2016/

Die Gemeinsame Erklärung können Sie hier direkt herunterladen:
https://www.nakos.de/data/Texte/2016/NAKOS-Bundestreffen-Gemeinsame-Erklaerung.pdf

Die Unterschriftenaktion finden Sie hier:
https://www.nakos.de/themen/junge-selbsthilfe/gemeinsame-erklaerung/

Junge Selbsthilfe - So wie so?! Bundestreffen 2016

Zum dritten Bundestreffen Junge Selbsthilfe waren vom 25. bis 27. November 2016 in Heidelberg rund 60 Aktive aus Selbsthilfegruppen, -vereinigungen und -kontaktstellen in ganz Deutschland zusammengekommen.

Unter dem Motto „Junge Selbsthilfe – So wie so?!“ tauschten sich die Teilnehmenden drei Tage lang über ihre Erfahrungen aus, diskutierten über Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen der jungen Selbsthilfe und entwickelten Ideen für Projekte und eine stärkere Vernetzung. Die Veranstaltung wurde von der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) in Zusammenarbeit mit einem jungen Organisationsteam durchgeführt und vom AOK-Bundesverband gefördert.

Die Teilnehmenden engagieren sich in der Selbsthilfe zu den unterschiedlichsten Themen wie ADS, Ängste oder angeborene Herzfehler, Magersucht, Multiple Sklerose oder Muskelerkrankungen, sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, Stottern oder Sucht. Bei aller Vielfalt eint sie der Wunsch, Erfahrungen auszutauschen und verständnisvolle Begegnung zu erleben. Alle jungen Menschen, egal mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind, müssten ohne Stigmatisierung und Diskriminierung leben können, betonten sie. Zugleich sprachen sie sich für einen Dialog zwischen den Generationen in der Selbsthilfe aus und für die Bereitschaft, voneinander zu lernen.

„Für mich und mein Engagement vor Ort war das Bundestreffen sehr inspirierend“, so ein Teilnehmer. „Es war gut, zu sehen, dass andere junge Menschen die gleichen Herausforderungen in der Selbsthilfe haben, obwohl die Themen, zu denen wir uns engagieren, so vielfältig sind.“ Und eine andere Teilnehmerin sagte: „Wir haben tolle Leute kennengelernt, ganz viel gearbeitet, aber auch ganz viel Spaß gehabt.“

In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 3,5 Millionen Menschen in bis zu 100.000 Selbsthilfegruppen aktiv. Sie helfen und stärken sich gegenseitig und werden zusammen aktiv. Zwar sind junge Menschen in Selbsthilfegruppen eher unterrepräsentiert – es gibt jedoch eine zunehmende Zahl von Selbsthilfegruppen, in denen sich junge Menschen über Erkrankungen, psychische Probleme oder Krisen austauschen und gemeinsam nach Lösungen suchen. So sind auf dem Portal für junge Selbsthilfe www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de mehr als 750 junge Gruppen gelistet.

https://www.nakos.de/themen/junge-selbsthilfe/bundestreffen-2016/

 

 

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Selbsthilfegruppen – anders als erwartet...

Zum Download: Drei Vorlagen für Plakate

Die Broschüre „Selbsthilfegruppen – anders als erwartet ...“ bietet Basisinformationen über gemeinschaftliche Selbsthilfe für die Zielgruppe junge Menschen. Auf vielfachen Wunsch stellen wir nun drei Kapitel daraus als Vorlagen für Plakate zur Verfügung: „Selbsthilfe – Irrtümer und Wahrheiten“ rückt ein paar der gängigsten Vorurteile und Klischees über Selbsthilfegruppen gerade. „Wie finde ich eine Selbsthilfegruppe?“ vermittelt in Form eines Spiels verschiedene Wege zum Austausch mit anderen. Und „Entwicklung der Selbsthilfe“ zeigt Stationen in der Entwicklungsgeschichte der gemeinschaftlichen Selbsthilfe in Deutschland – von der Abstinenzbewegung und Arbeiterhilfevereinen bis zu virtuellen Formen des Austausches. Die drei Vorlagen stehen zum Download bereit unter:

>>> http://www.nakos.de/service/neuerscheinungen <<<

 

Junge Selbsthilfegruppen

Neuaufnahmen auf dem Portal für junge Selbsthilfe

Unsere Liste junger Selbsthilfegruppen auf www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de

wächst weiter: mittlerweile sind dort mehr als 650 Gruppen aus ganz Deutschland eingetragen.

Neu aufgenommen wurden zuletzt:

  • Jung erkrankt - Schwere Krankheiten oder Unfallopfer (Cottbus)
  • Junge Legastheniker (Karlsruhe)
  • „Einsam trauern ist nicht gut“ – Moderierter Gesprächskreis (Sindelfingen)
  • „Hinter dem Horizont gehtʼs weiter“ – Selbsthilfegruppe für Früh-Verwitwete in Waldhessen
  • (Bad Hersfeld)
  • Arbeitsgruppe JUMP – Junge Menschen mit Pflegeverantwortung (bundesweit)
  • Junge Parkinsonerkrankte – JuPark Südhessen (Sulzbach)
  • Trans* – die junge Selbsthilfegruppe (Göttingen)
  • Junge Abhängige U30 (Berlin)
  • Happy Thinking People – Selbsthilfegruppe für Manisch-Depressive Menschen bis 40 Jahre
  • (München)
  • Selbsthilfegruppe für Menschen mit einer Essproblematik (Bayreuth)

Alle jungen Selbsthilfegruppen (mit Suchfunktion nach Thema und Ort) finden Sie hier:

>>> http://www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de/junge-selbsthilfegruppen <<<