Mai 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So 
  01 02 03 04 05 
06 07 08 09 10 11 12 
13 14 15 16 17 18 19 
20 21 22 23 24 25 26 
27 28 29 30 31   
Weiter

"Oft ist's der eigne Geist, der Rettung schafft, die wir beim Himmel suchen." (Helena)

William Shakespeare
(23.04.1564 - 23.04.1616)

Aktuelle Informationen

Bitte beachten Sie die neuen Kontaktdaten der Kontaktstelle! Ab sofort erreichen Sie uns unter Telefon: 03831 252 660 bzw. Fax: 03831 252 52 661.

 

Queer! Wir hier

   /images/2019/queer.jpg

Stadtplan für Menschen mit Behinderungen

Unter Federführung der Beauftragten für die Integration von Menschen mit Behinderungen der Hansestadt Stralsund und Interessenvertretern des Behindertenverbandes Stralsund e.V., dem Blinden- und Sehbehindertenverein MV e.V. Ortsgruppe Stralsund, dem Kreisdiakonischen Werk Stralsund e.V., der Stralsunder Werkstätten gGmbH, der Stralsunder Innovation Consult GmbH und dem Integrationsunternehmen Hotel Rügenblick des Berufsförderungswerkes GmbH Stralsund wird derzeit ein Stadtplan der Stralsunder Altstadt für Menschen mit Behinderungen entwickelt. Das Projekt fokussiert nicht nur die alleinige Entwicklung eines Stadtplanes, sondern möchte bewusst eine trägerübergreifende nachhaltige Netzwerkarbeit in diesem Bereich initiieren, zum gegenseitigen Austausch anregen und die Öffentlichkeit sensibilisieren.

In dem seitens des Europäischen Sozialfonds geförderten Projekt haben „Experten in eigener Sache“ gemeinsam verschiedene thematische Workshops durchgeführt. Betrachtet wurden hierbei u.a. die Qualität des Wegenetzes, die Zugänglichkeit der öffentlichen Einrichtungen, der öffentliche Nahverkehr, spezielle Angebote und Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen. Ergänzende sachdienliche Hinweise können unter behindertenbeauftragte@stralsund.de oder telefonisch unter 03831- 252821 bis zum 12.04.2019 eingereicht werden.

Der Stadtplan soll zukünftig als Orientierungshilfe dienen und barrierefreie Informationen für Gäste der Stadt als auch Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt zur Verfügung stellen. Insbesondere Menschen mit Behinderungen planen im Voraus, was sie für ihren barrierefreien und zugleich entspannten Aufenthalt in der Urlaubsdestination benötigen.
Aber auch unsere Bürger und Bürgerinnen der Stadt brauchen aktuelle Informationen zur Barrierefreiheit, um selbstverständliche Teilhabe zu ermöglichen. Ergänzend wird an einem Internetauftritt zum Thema Barrierefreiheit gearbeitet.  

 gefördert durch

   /images/2019/esf-logo.jpg

FILM | Engagiert und motiviert? Mittel gesucht?

Für alle mit engagierten Ideen und ehrenamtlichem Einsatz: Unser Film - nigelnagelneu - zeigt, wie die Ehrenamtsstiftung MV unkompliziert helfen kann ... 

jetzt anschauen:  

http://www.ehrenamtsstiftung-mv.de/foerderung/

www.facebook.com/ehrenamtsstiftung.mv/

Selbsthilfe-Kontaktcafé für junge Leute 

„Gemeinsam gegen einsam“ - dieses Motto hat sich das neue Kontaktcafé „Tangente“ für junge Leute von ca. 18 bis 35 Jahren auf die Fahne geschrieben. Trotz unterschiedlicher Problemlagen oder Lebenssituationen können gemeinsame Berührungspunkte des Lebens gefunden werden, die mit Teilnehmern der gleichen Altersgruppe besprochen werden. So erklärt sich auch der Name für das Café, denn geometrisch betrachtet, ist eine Tangente eine Gerade, die eine Kurve in einem bestimmten Punkt berührt. Dieser monatlich stattfindende Treff richtet sich an junge Frauen und Männer, die etwas in ihrem Leben ändern möchten, eine schwierige Situation zu bewältigen haben und Unterstützung suchen.

 Neben Gesprächsrunden sollen gemeinsame Unternehmungen wie z. B. Ausflüge, Kinobesuche, Kochabende oder sportliche Aktivitäten das Angebot bereichern, um so auch der Isolation entgegen zu wirken und die Freizeit zu gestalten. Gern können auch eigene Ideen beigetragen werden.

Die gemeinsamen Treffen finden jeden ersten Dienstag im Monat um 17.00 Uhr im Speicher am Katharinenberg 35 statt. Interessenten melden sich bitte für weitere Informationen in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen, Mönchstraße 17, telefonisch unter 03831 252 660 oder per E-Mail: kiss@stralsund.de.

Neues Angebot zum Thema Homosexualität und Outing

Noch immer sind Homosexuelle mit einer Art Scheu gegenüber dem „Anderssein“ konfrontiert. Der Prozess der Selbstfindung dauert bei jedem Homosexuellen unterschiedlich lange und wird erschwert, wenn das Elternhaus an traditionellen Einstellungen festhält und die Kinder Ausgrenzung befürchten müssen. Die meisten suchen zuerst nach Gleichgesinnten, um einen Überblick zu bekommen, wie andere mit dieser Situation umgehen und welche Möglichkeiten des Outings es gibt. Um dabei zunächst anonym bleiben zu können, bieten sich Internetforen, Bücher und Filme an. Dieser Erfahrungsaustausch ersetzt jedoch nicht den persönlichen Kontakt, um so die Hemmschwelle vor dem Coming-out senken zu können.

In Stralsund gibt es derzeit kein Gremium, keinen Treffpunkt und auch kein Beratungsangebot. Das soll sich nun ändern. Ab dem 18. März 2019 startet das Angebot einer Anlaufstelle für die LSBTI-Gemeinschaft und für Menschen, die Antworten auf Ihre Fragen bezüglich Coming Out, Transidentität, Umgang mit Gleichgeschlechtlichkeit etc. suchen.

Die Treffen finden an jedem dritten Montag im Monat um 17:00 Uhr in der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppe in der Mönchstraße 17 in Stralsund statt. Weitere Informationen werden unter Tel. 03831 252 660 oder E-Mail unter kiss@stralsund.de erteilt.

Verlassene Eltern

Die Zahl der Eltern, deren erwachsene Kinder den Kontakt aus nicht nachvollziehbaren Gründen abbrechen, nimmt zu. Die quälende Frage nach dem Warum können nur die Kinder selbst beantworten, doch gerade sie schweigen. Neben dem ständigen Schmerz über den Verlust und Schuldgefühlen treten oft auch seelische und körperliche Beschwerden auf. Obwohl viel mehr Menschen das Schicksal teilen, von den eigenen Kindern verlassen zu werden, trauen sie sich kaum, mit anderen Menschen über ihre Not zu sprechen. In Stralsund soll nun mit der Neugründung der Selbsthilfegruppe „Verlassene Eltern“ eine Möglichkeit zum Austausch mit Gleichbetroffenen und zur gegenseitigen Stärkung für den Umgang mit der schwierigen Situation geschaffen werden.

Weitere Auskünfte erteilt hierzu die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) unter Tel.: 03831 252 660 bzw. Mail: kiss@stralsund.de.

Angehörige von Menschen mit narzisstischer Persönlichkeit

Das Wort „Narzissmus“ bedeutet umgangssprachlich Selbstverliebtheit und Selbstbewunderung einer Person, die sich stets in den Mittelpunkt stellt und anderen Menschen in ihrem Umfeld keine oder nur kaum Wertschätzung entgegenbringt. Dem Narzissten ist es wichtig, seine Besonderheit und Einzigartigkeit offenkundig zu präsentieren, um dafür von seinem Umfeld große Bewunderung zu erhalten.

Diese Verhaltensweise galt über Jahrhunderte hinweg als ein Makel und eine Sünde. In der heutigen Zeit ist eine narzisstische Ausprägung sowie die Veranlagung zu einem übertriebenen Selbstbezug als krankhafte Persönlichkeitsstörung anerkennt. Da die Betroffenen das Bedürfnis nach Zuwendung und Anerkennung im hohen Maße ausleben, wird mit den Gefühlen vertrauter Bezugspersonen gespielt und für das Erreichen der eigenen Ziele ausgenutzt. Die Menschen im engen Kreis des Narzissten fühlen sich missbraucht und unverstanden, da die Situation nach außen nicht eindeutig erkennbar ist.

Um mit der Erfahrung nicht allein zu sein und mit der Herausforderung besser umgehen zu können, gründet sich in Stralsund eine Selbsthilfegruppe für Opfer von narzisstischem Missbrauch. Die Mitglieder können gegenseitige Unterstützung erhalten und gemeinsam Wege aus der Missbrauchsfalle finden.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und gern mitmachen möchten, nimmt die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen in der Mönchstraße 17 Ihre Anmeldung gern entgegen telefonisch unter 03831 252 660 oder E-Mail: kiss@stralsund.de.

„Handicapkids" - Stammtisch für Eltern von Kindern mit Behinderung

Eltern haben es oft schwer, die Mehrfachbelastung durch Familie und Beruf in den Griff zu bekommen. Auf Eltern von Kindern mit Behinderungen trifft das ganz besonders zu. Bleibt auch noch die Bestätigung durch die Umwelt aus, kann die Verunsicherung steigen. Hat man alles richtig gemacht? Schaff ich das auf Dauer überhaupt? Dann ist professionelle Hilfe nötig, die aber erst einmal gefunden und "richtig" benutzt werden muss.

Unzureichende Betreuungsmöglichkeiten stellen immer eine der größten Herausforderungen dar, führen sie doch häufig dazu, das die betreuenden Familienangehörigen ihren Beruf ganz oder teilweise aufgeben müssen. Das ist ein harter Einschnitt, insbesondere für Alleinerziehende.

Nicht selten kommt es bei einer Vielzahl von diesen Eltern zu Überforderung und Schuldgefühlen, weil Ansprechpartner oder der Austausch mit gleichbetroffenen Eltern fehlen. Diese Möglichkeit möchte nun der neue Elternstammtisch für Eltern mit Handicapkids schaffen. Ob Schwerbehindertenausweis, Pflegestufe, Hilfsmittelversorgung, Frühförderung oder andere Themen, hier können sich die Eltern informieren und eine Lobby für ihre chronisch kranken oder gehandicapten Kinder schaffen, denn eine Gruppe kann mehr erreichen als ein Einzelner.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und sich gern im Elternstammtisch einbringen möchten, nehmen Sie für weitere Informationen Kontakt mit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) in der Mönchstraße 17, unter Tel. 03831 252 660 oder E-Mail: kiss@stralsund.de auf. Hier hilft man Ihnen gerne weiter.